Frühjahrsputz der Berg- und Naturwacht am 13.03.2021

Feichtenbach: Reinigung am 13.03.2021

Ergebnis: 3 Person BNW, 12 Arbeitsstunden, 3 km gegangen, 8 km gefahren.
3 Säcke Restmüll, 1 Sack Kunststoff.

Hals: Reinigung am 13.03.2021

Ergebnis: 6 Personen BNW, 24 Arbeitsstunden, je 5 km gegangen, 24 km gefahren, ca. 5 kg Glas,
5 Säcke Restmüll, 4 Säcke Kunststoff, ca.40 kg. Altmetall,1 PKW Reifen 5kg. Sperrmüll

Berg – und Naturwächter
Peter& Roswitha Herger, Klaus Navratil, Paul Gollinger, Ziehaus Jürgen, Ziehaus Claus, Cykel Uschi, Schwed Wolfgang, Fritz Wildauer. Fritz Cyklel, Franz Hofer, Hans Hohenegger, König Marianne, Birgit Postiasi, Oriovics Nicole.

Sollten wir jemanden vergessen haben, war dies nicht Absicht! Wir danken allen Freiwilligen recht herzlich für die Mithilfe!
Für die Verköstigung der gesamten Mannschaft bedanken wir uns bei der Gemeinde Pernitz.

Musikwettbewerb “Prima la musica”

Vom 2. bis 7. März 2021 fand der jährliche Musikwettbewerb “Prima la musica” statt. Aufgrund der Coronasituation mussten die Stücke im Vorfeld digital aufgenommen und der Jury vorgelegt werden.
Unsere Musikschule war mit 10 Teilnehmer auf der Steirischen Harmonika sehr erfolgreich vertreten.

Florian Bauer (Gutenstein) – 2. Preis
Alexander Kainrath (Gutenstein) – 2. Preis
Angelika Bugl (Gutenstein) – 1. Preis
Christian Laferl (Muggendorf/Thal) – 1. Preis
Andreas Herzog (Muggendorf/Thal) – 1. Preis
Alexander König (Miesenbach) – 2. Preis
Matheo Prohaska (Miesenbach) – 1. Preis
Fabian Postl (Miesenbach) – 1. Preis mit Auszeichnung
Laura Rhabek (Waldegg) – 1. Preis mit Auszeichnung
Lorenz Klesl (Waldegg) – 2. Preis

Lehrer: Rudolf Pichler

Ein großes Lob an alle Schülerinnen und Schüler für ihre hervorragenden Leistungen.

Universität für Bodenkultur Wien „beplant“ Pernitz

Die Marktgemeinde Pernitz wurde auf Vermittlung von Dr. Michael Scheibenreif als Modellgemeinde für die Projektlehrveranstaltung Projekt zu Raumplanung ausgewählt. Unter der Lehrveranstaltungsleitung von DI Franz Grossauer vom Institut für Raumplanung, Umwelt und Bodenordnung (IRUB) werden 25 StudentInnen erste Planungen für Innenentwicklungsgebiete ausarbeiten.
Eine Einführung in die Lehrveranstaltung fand am 23. Februar per Videokonferenz mit allen Beteiligten statt. Dabei wurde der Ort mit seiner Lage, den naturräumlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten u.a. durch Bgm Postiasi präsentiert. Am 2.März startet die Arbeit in Kleingruppen zu je 5 StudentInnen mit einer Vor-Ort-Erhebung der Planungsgrundlagen. Also es geht um den nüchternen Blick auf die Flächennutzung, Verkehrserschließung, Baulücken im Ortskern, Leerstände und dergleichen mehr. Anschließend werden Planungsgebiete definiert, die dann mit Entwurfsvarianten der StudentInnen beplant werde. Über verschiedene Zwischentermine schließt die Lehrveranstaltung gegen Ende des Semesters am 22. Juni mit den Endpräsentationen der Entwürfe an der Universität für Bodenkultur in Wien. Der gesamte Prozess wird von einem 8-köpfigen Betreuerteam bestehend aus ProfessorInnen, LektorInnen und TutorInnen professionell begleitet.
Wir als Marktgemeinde freuen uns besonders über die Möglichkeiten, die die Außenansicht vieler junger Menschen auf Pernitz bringt. Und wir kommen zu einer Vielzahl kostenloser Expertisen zur raumplanerischen Entwicklung des Ortes.

Marktgemeinde Pernitz setzt auf Recycling

Papierhandtücher sind aufgrund der hygienischen Vorteile vor allem in Zeiten wie diesen aus Waschräumen in öffentlichen Gebäuden nicht mehr wegzudenken. Aufgrund der enthaltenen Bindemittel mussten die benutzten Papierhandtücher aber bisher als Restmüll entsorgt werden. Das verbraucht eine Menge an Ressourcen: viel Platz in diversen Plastiksäcken und Tonnen, Treibstoff für den Transport zum regionalen Abfallverband, Straßen zu den Müllverbrennungsanlagen in Wien und Niederösterreich und nicht zuletzt das Papier selbst.
Damit ist jetzt Schluss: Mit dem System „JUST>IN“ – der neuesten Entwicklung des heimischen Unternehmens „PapierService Reixenartner & Spiwak“ – werden die Papierhandtücher in Kartonboxen gesammelt und platzsparend komprimiert, vom Lieferanten wieder abgeholt und direkt zur Wiederverwertung transportiert. Gestartet wird mit den neuen Mülleimern in allen WCs am Gemeindeamt und im Landeskindergarten Pernitz. Michael Spiwak, der Erfinder dieses Papierverwertungssystems, bestätigt: „Durch die Kreislaufwirtschaft können Sie Ihren CO2-Fußabdruck deutlich vermindern und die Abfallmenge um bis zu 20 % reduzieren.“
Diese Innovation wurde als Sieger des Forum Wellpappe Austria und der World Packaging Organisation ausgezeichnet. Möge diese Entwicklung aus dem Piestingtal ihren Siegeszug um die ganze Welt antreten!

Erstes Schneebergland – Buswartehäuschen offiziell eröffnet!

Trotz Ferienzeit versammelten sich im Juli 2019 etliche politische Vertreterinn en und Vertreter der Gemeinsamen Region Schneebergland, um gemeinsam den Prototypen des Buswarteh ä u schens „ Schneeberg – l and – korb“ zu besichtigen. Stellvertretend für Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko eröffnete Landtagsabgeordneter Franz Rennhofer das e rste Buswartehäuschen in Pernitz, dem in den nächsten Monaten weitere auch in den anderen Gemeinden folgen werden. „Trotz sparsamem Budgetkurs investiert das Land NÖ im Budget 2020 um 38% mehr in Bus – und Bahnangebote. Gerade Projekte wie dieses, die darau f Lust machen, den Öffentlichen Verkehr besser zu nutzen, tragen wesentlich zu den Klimazielen des Landes bei und werden deswegen auch gesondert prämiert“, erklärte Rennhofer.

Zur Vorgeschichte: Im Herbst 2017 veranstaltete das Land Niederösterreich gemein sam mit dem Regionalen Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH erstmals einen landesweiten Mobilitätswettbewerb „Clever mobil – Multimodalität macht’s möglich“. Bei dieser Gelegenheit stellte die Gemeinsame Region Schneebergland für ihre Projekteinreichu ng „Einheitliche Buswar tehäuschen zur Orientierung im Raum und Motivierung der Bevölkerung zu umweltfreundlicher Mobilität“ den Hauptregionssieger Industrieviertel und gewann einen Preisscheck im Wert von € 10.000, – ! Im Zuge der Busausschreibung 2019/2020 durch den VOR müssen ei ne Vielzahl von Bushaltestellen im Schneebergland neu hergerichtet werden, weil sie ansonsten keine Konzession mehr erhalten würden. Dies nahm die Kleinregion zum Anlass, einheitliche und moderne Buswartehäuschen nach aktuellem Standard zu errichten. Dafür hat das Mobilitätsmanagement Industrieviertel gemeinsam mit der Kleinregion Schneebergland 2018 einen Designwettbewerb gestartet. Den Wettbewerb gewann im Rahmen einer Fachjurysitzung (mit Vertretern aus der Region, vom VOR, dem Mobilitätsmanagement, der Kulturvernetzung Schneebergland und regionalem Statiker) die Fa. Eszmeister aus Eggendorf mit ihrer Projektidee eines Buswartehauses angelehnt an einem Strandkorb. Der „Schneeberg – land – korb“ war „geboren“. Dieser wurde nun als Prototyp gefertigt und in der ersten Regionsgemeinde, nämlich in Pernitz, aufgestellt. Bis zum Start der neuen Buslinienführung im Sommer 2020 sollen noch etliche weitere Landkörbe in den Schneebergland – Gemeinden (auch dank finanzieller Unterstützung über LEADER) folgen!