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Umwelt

Ein E-Transportrad packt mehr als Sie denken – Machen Sie den Test!

Testmöglichkeit 1.-30. Juni 2022 in Pernitz

Mit Lastenfahrrädern können Transportwege kostengünstig und umweltfreundlich erledigt werden. Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen das hohe Potenzial bei dienstlichen Fahrten, Lieferungen, privaten Einkaufsfahrten oder beim Kindertransport. Die neue niederösterreichische Agentur für Aktive Mobilität, Radland GmbH, stellt der Marktgemeinde Pernitz ein e-Transportrad zum Testen für einen Monat zur Verfügung.

Entdecken auch Sie das Transportrad für sich!

Wollen Sie das Transportieren von Einkäufen, schweren Gegenständen oder Ihren Kindern mit dem Fahrrad testen? Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich das Lastenrad im Monat Juni kostenlos ausleihen. Das Rad steht im Testzeitraum zu den Öffnungszeiten am Gemeindeamt zur Ausleihe bereit. Bitte um Terminanmeldung bei
Vbgm Markus Panzenböck
Tel: 0676 9164279
E-Mail: markus.panzenboeck@gruene.at

Das Rad ist mit einem E-Motor ausgestattet, so dass auch Steigungen mit schwerer Beladung kein Hindernis darstellen. Es kann Lasten bis 75 kg und Standard-Eurobehälter mit den Maßen von 60x40cm problemlos transportieren. Vom Großeinkauf für die ganze Woche bis zum Kindertransport ist mit dem E-Lastenrad dank Sitzbank und Gurten alles möglich.

Die Vorteile des Transports mit Lastenfahrrädern:

  • Umweltfreundlich, schnell und flexibel
  • Geringere Anschaffungs- und Betriebskosten im Vergleich zu einem PKW
  • Zufahrt in Zonen, in denen Kraftfahrzeuge nicht erlaubt sind
  • Reduktion des Energieverbrauchs, der CO2 Emissionen und anderer Luftschadstoffe
  • Vorbeiradeln am Stau und einfachere Parkplatzsuche
  • Zu guter Letzt: gesunde Bewegung an der frischen Luft

Das Beste kommt zum Schluss – Der Ankauf von Transporträdern wird gefördert

Der Kauf eines (e )-Transportrades wird auch 2022 vom Bund gefördert. Die Unterstützung beträgt Euro 900,- pro (E)-Transportrad.

Reparaturcafé 23.04.2022

Beim 1. Pernitzer Reparaturcafe am 23. April 2022 im BACH4 stand das Erlernen von einfachen Reparaturtätigkeiten und der gesellige Austausch bei Kaffee und Kuchen im Vordergrund. Die Marktgemeinde Pernitz als Veranstalter konnte sich über zahlreiche BesucherInnen von jung bis junggeblieben freuen. Neben 40 Erwachsenen waren auch 20 Kinder und Jugendliche gekommen.

In den angebotenen Bereichen Rad (Reparaturhelfer Markus Panzenböck) und Elektro (Ulli Hammer und Paul Strebinger) konnten mehr als die Hälfte der Reparaturversuche positiv beendet werden. Danke an die fleißigen Kuchenbäckerinnen, Renate Gabriel für die organisatorische Abwicklung und das Team der mobilen Jugendarbeit Rumtrieb – Petra, Julia, Bella – für das Betreuen der Labestelle und des Upcycling-Projekts. An dieser Bastel-Station entstanden aus leeren Tetrapacks Pflanztöpfe und Geldbörsen!

Für die Hilfestellungen bei den Reparaturen sind vom Besucher lediglich die Ersatzteile zu besorgen bzw. die Materialkosten bei vorrätigen Teilen zu bezahlen. Die darüber hinausgehenden freiwilligen Spenden gehen zu 100% in den weiteren Aufbau des Reparaturcafés und die Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. Für die nächste Ausgabe des Reparaturcafés wird noch nach zusätzlichen ReparaturhelferInnen gesucht, um weitere Themen abdecken zu können.

Außerdem sei an dieser Stelle auf den seit 26. April 2022 durch die Bundesregierung eingeführten Reparaturbonus hingewiesen: Privatpersonen durch den Reparaturbonus eine Förderung von bis zu 200 Euro für die Reparatur von Elektro- und Elektronikgeräten und/oder bis zu 30 Euro für die Einholung eines Kostenvoranschlags bei teilnehmenden Partnerbetrieben erhalten.

Gefördert werden 50% der Bruttokosten für die Reparatur bzw. bis zu 30 Euro für die Einholung eines Kostenvoranschlages.

Über www.reparaturbonus.at kann ein Reparaturbon erstellt bzw. ein Informationsblatt zum Ablauf downgeloadet werden.

Niederösterreich radelt & unsere Gemeinde radelt mit!

Wer seine Wege radelnd zurücklegt, fördert die eigene Gesundheit, ist schneller am Ziel und schont Geldbörse sowie Umwelt. Radelst du mit? Jeder Kilometer zählt bei der Mitmach-Aktion „Niederösterreich radelt“ von 20. März bis 30. September.

Radel mit für unsere Gemeinde!

Auch Pernitz startet aktiv in den Frühling und radelt von Anfang an mit. Im letzten Jahr wurden im Rahmen dieser Aktion niederösterreichweit rund 3,3 Millionen km erradelt – diesen Rekord wollen wir heuer überbieten. Also treten wir gemeinsam fleißig in die Pedale und sammeln Radkilometer für Niederösterreich und unsere Gemeinde!

Jeder kann kostenlos teilnehmen und gewinnen! Es werden tolle Preise verlost, wie brandneue e-Bikes, Falträder oder praktisches Radzubehör. Neugierig geworden? Dann mach mit bei „Niederösterreich radelt“, der Kilometer-Sammel-Aktion für Alltagsradlerinnen und Alltagsradler und die, die es noch werden möchten! Jeder Kilometer mit dem Rad zählt, egal ob zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Sportplatz.

Und so einfach geht´s:

1. Melde dich auf www.noe.radelt.at an.

2. Wähle die Marktgemeinde Pernitz in deinem Profil als Veranstalter aus

3. Radle und zähle deine Kilometer. Trage deine Kilometerzahl direkt auf der Website ein oder zeichne sie mit der gratis „NÖ radelt“ App auf! Das kannst du täglich, monatlich oder am Ende der Aktion machen.

4. Und mit etwas Glück einen von vielen Preisen gewinnen!

#anradeln Gewinnspiel

Gleich zum Start der Aktion werden unter dem Motto #anradeln zahlreiche Radzubehör Preise verlost. Radle bis zum 30. April mindestens 50 Kilometer und trage diese in dein Profil ein, dann nimmst du automatisch an der Verlosung teil.

Jetzt anmelden & mitradeln unter folgendem Link:

https://niederoesterreich.radelt.at/dashboard/organisation/signup/10691

KlimaReport 2021

Die Marktgemeinde Pernitz hat im Jahr 2021 den Energie- und KlimaCheck von Klimabündnis NÖ und der Energie- und Umweltagentur (eNu) durchgeführt. Nun liegt die Auswertung in Form eines KlimaReports vor – aktuell wird Pernitz auf einer Skala von A++ bis G mit der Stufe D bewertet. Der KlimaReport unserer Gemeinde zeigt aber auch im Detail, welche der insgesamt 80 Maßnahmen aus 9 Bereichen umgesetzt wurden und wie der aktuelle Stand auch im Vergleich zu anderen Gemeinden zu bewerten ist. Am Klimabündnis-Ausweis können Sie sehen, dass wir bei der Umsetzung von Klimaschutz-Aktivitäten in Niederösterreich schon einiges erledigt haben, aber noch Luft nach oben besteht!

EVN Bonuspunkte Spendenaktion: „Mehr Bäume für meine Gemeinde“

Die Pflanzung der gespendeten Bäume ist erfolgt!

„Mehr Bäume für meine Gemeinde“ – so lautete das Motto der gemeinsamen Bonuspunkte Spendenaktion mit der EVN, bei der die Pernitzerinnen und Pernitzer ihre EVN Bonuspunkte spenden konnten.

„Bei der Aktion konnte jeder EVN Kunde ganz einfach in Form von Bonuspunkten einen positiven Beitrag leisten“, erläutert EVN Gemeindebetreuer DI Christian Sibitz. Insgesamt wurden auf diesem Weg 809 Euro erwirtschaftet.

Die Gemeindevertretung freut sich, dass wir mit dieser Aktion gemeinsam mit der EVN an unserer Seite dem Rückgang an Bäumen im öffentlichen Raum entgegenwirken können. Auch in Hinblick auf eine Klimawandelanpassung bringt die Beschattung und die Reduktion von Windspitzen einen positiven Effekt auf das Kleinklima im Siedlungsraum. Konkret wurden in der Gemeinde Pernitz Weichseln, Tafelbirnen und Ebereschen erworben und diese unter anderem im Areal des Kindergarten gepflanzt. Bürgermeister Hubert Postiasi und DI Christian Sibitz besichtigen mit der Kindergartenleiterin Ines Walzer die frisch gepflanzten Bäume.

Bonuspunkte sammeln & spenden – So funktioniert’s

Alle EVN Haushaltskunden, die Strom oder Gas beziehen, sammeln schon damit ganz automatisch Bonuspunkte. Zusätzlich können mit wenig Aufwand noch mehr Bonuspunkte gesammelt werden – etwa mit der Anmeldung zum Newsletter, E-Mail-Rechnung oder der Nutzung der Online Services PLUS. Die gesammelten Bonuspunkte können für viele unterschiedliche Angebote eingelöst, aber auch gespendet werden. Mehr Informationen unter www.evn.at/bonus

Pernitz ist neue „Natur im Garten“ Gemeinde

Landesrat Martin Eichtinger: „Durch den Beschluss ,Natur im Garten‘ Gemeinde zu werden, fördert Pernitz attraktive Grünflächen und machen ihre Gemeinden für ihre Einwohnerinnen und Einwohner noch lebenswerter.“

Durch den Gemeinderatsbeschluss bestätigt die Gemeinde Pernitz, dass die öffentlichen Grünräume zukünftig entsprechend den „Natur im Garten“ Kriterien ohne chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel sowie ohne Torf gepflegt werden. Zudem legt Pernitz Wert auf die ökologische Gestaltung der gemeindeeigenen Grünflächen und die Förderung der Artenvielfalt. „Dank des Engagements der Gemeinden und Hobbygärtner ist Niederösterreich das ökologische Gartenland Nummer eins in Europa“, so Landesrat Martin Eichtinger.

Aktuell verzichten 455 Städte und Gemeinden in Niederösterreich bei der Pflege der öffentlichen Grünräume auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Düngemitteln und Pestiziden sowie auf Torf. 9 von 10 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wünschen sich naturnah gepflegte öffentliche Grünräume. Diese Grünflächen sind für Bewohnerinnen und Bewohner ein wichtiger Ort zum Verweilen und Aktivsein.

„Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein haben in Pernitz einen besonders hohen Stellenwert. Wenn bei uns Grünräume naturnah und zum Schutz von Nützlingen gestaltet und gepflegt werden, werden wir der Verantwortung und Vorbildrolle unseren Bürgerinnen und Bürgern gegenüber gerecht“, zeigt sich Bgm. Hubert Postiasi von der Aufnahme in die Bewegung „Natur im Garten“ begeistert.

Hintergrund

Chemisch-synthetische Pestizide werden bei der ökologischen Pflege durch biologische Mittel bzw. durch den Einsatz mechanischer oder thermischer Verfahren ersetzt. Gemeinden verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel und arbeiten mit organischen Düngern und Pflanzenstärkung, was den Aufbau und die Erhaltung eines gesunden Bodens gewährleistet: Pflanzenvielfalt, dauerhafte Bepflanzungen mit Stauden und Gehölzen, Bodenpflege und die Schaffung natürlicher Nischen können Pflegearbeiten wie Bewässerung, Unkraut jäten oder auch Pflanzenschutzmaßnahmen minimieren. Die „Natur im Garten“ Gemeinden zeigen so, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit Ökologie und Naturnähe verbinden lässt. Laufende Beratungen und Webinare von „Natur im Garten“ Expertinnen und Experten unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen.

Leben in Pernitz – mit dem Biber!

Der Biber ist mit bis zu 120cm Länge einschließlich des Schwanzes bzw. 30 kg Gewicht das größte heimische Nagetier. Er war in weiten Teilen Europas ausgerottet, ist aber durch Auswilderung und gesetzlich verankerte Schutzmaßnahmen wieder in einer stabilen Population in Österreich heimisch.

Wie es bei Wildtieren häufig der öffentlichen Wahrnehmung entspricht, freut man sich über ein Antreffen oder die sichtbaren Zeichen seiner Anwesenheit in der „Natur“ – im unmittelbaren Siedlungsraum des Menschen kommt es aber in den letzten Jahren immer wieder zu Interessenskonflikten. Beim Thema Biber geht es dabei zum Beispiel um:

  • Gefährdung durch das Umstürzen von angenagten Bäumen entlang von Wegen und Straßen
  • Schäden oder Beeinträchtigung von Kleinkraftwerkanlagen, Teichen und land- und forstwirtschaftlichen Kulturen durch den Nahrungserwerb des Bibers und die Anlage von Bauen
  • Auseinandersetzungen von Haustieren, besonders Hunden, mit den ausgeprägt territorialen Bibern

Auch im unmittelbaren Siedlungsgebiet von Pernitz trifft man immer wieder auf den Biber bzw. seine Spuren. Besonders mit dem beginnenden Herbst werden aufgrund des zurückgehenden Nahrungsangebotes für den Nager wieder vermehrt Bäume und Sträucher aus dem Bewuchs der Uferböschungen beschädigt oder gefällt. Der Bauhof Pernitz hat daher entlang der Piesting in unmittelbarer Nähe zum „weißen Wegerl“ einige größere Bäume mit einem Schutzgitter versehen. An der Pernitz – offenes Gerinne unterhalb der Gärtnere Hebenstreit – wurde ein Gitter angebracht, das den Aufstieg des Bibers erschweren soll. In weiterer Folge wird im November 2021 durch den Biberbeauftragten des Landes Niederösterreich eine Schulung für lokale Ansprechpartner für Fragen zum Biber durchgeführt.

Weiterführende Informationen zur aktuellen Situation, gesetzliche Rahmenbedingungen und Empfehlungen für den Umgang mit Wildtieren wie Wolf, Biber, Fischotter und Co finden Sie auf der vom Land Niederöstterreich betriebenen Wildtierinfo.

Wildtierinfo – Übersicht – Land Niederösterreich (noe.gv.at)

Zum Abschluss eine etwas überspitzt formulierte Frage:
Wie wollen wir international FÜR einen Schutz von Walen, Tigern, Elefanten etc. sein, wenn wir es nicht schaffen MIT dem Biber in der Heimat gut auszukommen?

Gesundhaltung der Rosskastanie

In diesem Jahr sind unsere alten Alleebäume wieder einmal in einem erbärmlich aussehenden Zustand. Geschuldet ist dies einem bereits seit etwa 20 Jahren überhand nehmenden Schädling, der durch den heurigen Witterungsverlauf mit großer Trockenheit im Juni und Juli noch begünstigt wurde. Mit Ende 2015 ist die Zulassung für Dimilin – ein gängiges Behandlungsmittel gegen die Miniermotte – aufgehoben worden. Was also kann man sonst noch tun, um die Rosskastanie nun zu schützen?

Am besten erweist es sich, das Laub im Herbst zu entfernen. In einem Kilogramm trockenem Laub können sich mehrere Tausend Puppen der Miniermotte befinden. Im Frühling ist es dafür leider zu spät!

Die nächstbeste Methode ist das Dezimieren der Motte durch Pheromonfallen. Diese Duftstofffallen simulieren ein Weibchen und lassen die Männchen wie ferngesteuert in die beleimten Fallen fliegen. Je nach Witterung ist diese Maßnahme im Frühjahr ab etwa Mitte April bis Anfang Mai durchzuführen. Eine Spritzung mit Insektiziden während der Blüte ist wegen der bestehenden Nebenwirkungen grundsätzlich nicht zu empfehlen.

Bei Neupflanzungen sollten unbedingt rotblühende Varianten der Rosskastanie bevorzugt werden, die wesentlich widerstandsfähiger gegen die Rosskastanienminiermotte sind. Das zeigt sich deutlich am Baumbestand entlang der P&R-Anlage am Bahnhof Pernitz-Muggendorf.

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.naturimgarten.at/newsletter/beitrag/laub-einsammeln-hilft-gegen-die-kastanienminiermotte.html

Laub einer weißblühenden Rosskastanie
Laub einer rotblühenden Variante der Rosskastanie

Der HECKENTAG 2021 steht vor der Tür

Preisen, bestem Service und Kontakt zu hunderten anderen Hecken-Fans. Hole dir garantiert aus deiner Region abstammende Sträucher und Bäume und leiste damit einen lebendigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt unserer wichtigen Bestäuberinsekten. Mit Bäumen und Sträuchern vom Heckentag kannst du dir und deinem Garten richtig viel Gutes tun.

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